2. August 2014

#3 FAIR & ANGEMESSEN


Jeder möchte eine faire und angemessene Bezahlung. Aber wie setze ich das um? Und wie viel sind meine Dienstleistungen wert? Wie entscheide ich mich, welche Aufträge ich annehmen und welche ich ablehnen sollte?

Noch habe ich damit selbst nicht viel Erfahrung gemacht. Außer meiner eigenen Einstellung: verkaufe dich nicht unter Wert! Aber es ist schwierig, aus dem summenden Meer an Antworten von Auftraggebern, die dir alle suggerieren, deine Arbeit sollte kostenlos zur Verfügung stehen aka deine Arbeit ist nichts wert, wieder aufzutauchen und sich tatsächlich nicht unter Wert zu verkaufen.

Wie geht das also, die richtige Entscheidung zu treffen und den richtigen Preis zu nennen?

Hier ein paar Tipps & Tricks, die ich selbst versuche zu lernen und anzuwenden. Wer noch eine Idee hat, gerne als Kommentar schreiben oder per E-Mail an J6.CreativeWorks@gmx.de schicken!

Aller guten Dinge sind 3
Einer meiner lieben Bürokollegen hat, wie ich finde, eine einfache aber wirksame Methode entwickelt, wie er die Für/Gegen-Entscheidung trifft. Diese drei Dinge solltet ihr euch fragen:

  1. Ist es gut für mein Portfolio/meine Weiterentwicklung?
  2. Ist es ein tolles, unterstützenswertes Projekt, bei dem ich Spaß habe/etwas Gutes tue?
  3. Ist es finanziell angemessen (oder darüber hinaus) vergütet, bekomme ich also genügend Geld?
Erst wenn man 2 dieser 3 Fragen mit Ja beantworten kann, sollte man sich für ein Projekt entscheiden.

Excel sei Dank!
Wie kalkuliere ich meinen Preis? Auf was muss ich alles achten? Dafür gibt es diverse Excel-Vorlagen, in denen ihr bspw. euer Wunschjahresgehalt eintragen könnt. Das muss natürlich einigermaßen realistisch sein, aber es gibt einige Fakten, an denen man sich orientieren kann. Habe ich einen Bachelor- oder Master-Abschluss? Bin ich Berufsanfänger oder habe ich schon einiges an praktischer Erfahrung?
Ich fand es jedenfalls sehr hilfreich herauszufinden, was ich verdienen müsste, um auf ein angemessenes Gehalt am Ende des Jahres zu kommen.
Hier könnt ihr die Excel-Vorlage herunterladen. Das zweite Tool ist für die Bestimmung von Dienstleistungen.

Zusammen ist man weniger allein
Auch wenn sich viele Freiberufler als Einzelkämpfer verstehen: fangt an euch auszutauschen! Fragt andere in eurer Branche, wie sie es machen, wie viel sie verlangen und welche Methode sie anwenden, um sich für oder gegen ein Projekt zu entscheiden.

Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen!

Und das nächste Mal erzähle ich euch ein bisschen mehr von meiner "Pay Me"-Initiative.